Die Fallout Reihe wird um ein weiteres Spiel erweitert. Doch dieses ist ein Brettspiel
Das Prinzip von Fallout das Brettspiel
Im Grundenommen ist Fallout kein Spiel, bei dem man denkt, es könnte als Brettspiel umfunktioniert werden. Mitunter ist dem so, weil gerade die Fallout-Reihe davon geprägt ist, dass man selbst Entscheidungen fällt, wem man unterstützt und wie das Abenteuer aussehen soll. “Das Fallout Franchis hat bereits seit langem verdeutlicht, dass es um den Weg geht, nicht um das Ziel”. Daher hat jede Partie des Spiels zwei Fraktionen und man kann sich aussuchen, welcher man sich anschließt oder welche man “köpft”.
Es gibt verschiedene Figuren, die Klassen darstellen. Diese haben verschiedene Werte und anscheinend auch Fähigkeiten. Zum Beispiel hat der Ghul wenig Leben, heilt sich aber dafür bei Strahlung. Sollten die Lebenspunkte auf selber Höhe oder gar unter des aktuellen Strahlungswertes sein, stirbt der Charakter. Passiert das, behält er zwar seine Sachen, kommt aber wieder auf den Anfang zurück.
Das Spiel ist auf einen bis vier Spieler ausgelegt. Man kann sich zwar als Team zusammenschließen und eine bestimmte Fraktion unterstützen, doch kämpft am Ende jeder für sich. Denn das Ziel des Spieles wird dadurch bestimmt, wieviel Einfluss jeder hat. Ob es dafür einen Schwellenwert für das Gewinnen gibt, weiß ich nicht. Während des Erkunden der Wastelands und dem Erfüllen von Aufgaben sammelt man Agenda-Karten. Diese sind für die anderen nicht sichtbar.
Riesiger Wiedererkennungsfaktor

Mir gefällt an den Bildern, dass ich vieles wiedererkenne. Zu einem kennt jeder Fallout das S.P.E.C.I.A.L. Es werden Companions als Karten genutzt. Es gibt Ausrüstung und verschiedene verbrauchbare Gegenstände. Abgesehen vom Companion haben die Karten einen Kronkorkenwert.
Es sieht jedoch so aus, als ob Ghuli das Sammeln von S.P.E.C.I.A.L.-Markern ein oder zweimal zugunsten der sehr mächtigen einmaligen Skills Waffenfreak und Schatzsucher ausgelassen hat.
Dies deutet daraufhin, dass man während des Spielens seine Figur nicht nur levelt, sondern auch wählen kann, wie man ihn entwickelt. Wie man es eben von Fallout kennt.
Bisheriger Eindruck
Das Spiel sieht wirklich interessant aus. Von dem, was ich bisher sehen kann, wird der Humor von Fallout nicht wirklich dargestellt. Dennoch wird es bestimmt Spaß machen. Man kann als Team zwar gemeinsam was machen, aber im Endeffekt kann nur einer siegen. Dadurch werden sich viele interessante Momente ergeben.

Quellen:
– Asmodee
– Fantasy Flight Games